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ZU WASSER LASSEN – DIE "NEUE" IST DA!

Die neue Fähre der Stadtwerke Konstanz GmbH ist nach rund einem Jahr Bauzeit am Mittwoch Vormittag in der Bodan-Werft in Kressbronn zu Wasser gelassen worden. Das Fährschiff „2010“, das Platz für rund 64 PKW und 700 Personen bietet, wird im Frühjahr 2010 in Dienst gehen.

Die neue Fähre der Stadtwerke Konstanz GmbH ist nach rund einem Jahr Bauzeit am Mittwoch Vormittag in der Bodan-Werft in Kressbronn zu Wasser gelassen worden. Das Fährschiff „2010“, das Platz für rund 64 PKW und 700 Personen bietet, wird im Frühjahr 2010 in Dienst gehen. Am 14. Oktober um 11:01 Uhr war es soweit: Das neue Flottenmitglied der Stadtwerke Konstanz ist vom Stapel gelaufen und zeigte sich den Zuschauern und Medienvertretern zum ersten Mal im Wasser. Fährschiff „Fritz Arnold“ hatte es die letzten Meter vom Werftschlitten in den See gezogen. Dann präsentierte es sich erstmals auch in seiner vollen Größe. Mit rund 82 Metern ist das neue Fährschiff das zukünftig längste Schiff auf dem Bodensee und damit noch mal zehn Meter länger als sein Schwesterschiff Tábor.
Das mittlerweile 13. Fährschiff der Stadtwerke Konstanz wird ab Frühjahr 2010 im Kursverkehr zwischen Konstanz und Meersburg eingesetzt. Es ist rundum barrierefrei gebaut, kann also von Menschen mit Behinderung auch im Oberdeck genutzt werden. Das neue Mitglied der Fähreflotte hat einige Highlights aufzuweisen. Dazu zählen eine verbesserte Treppenneigung im Vergleich zum Schwesterschiff „Tábor“, mehr sonnige Sitzplätze im Außenbereich, optimierte Sitzbankmaterialien und eine bessere Sicht vom Fahrgastdeck aus. Außerdem können die vier Fahrbahnspuren vollständig genutzt werden.
70 Prozent der Arbeiten am Schiffsbau sind bereits abgeschlossen. Doch bis zur Taufe im Frühjahr gibt es noch viel zu tun: Im Hafenbecken der Bodan-Werft wird das schwimmende Schiff nun vervollständigt. In den kommenden Wochen und Monaten wird der Innenausbau und die Schiffstechnik des Schiffes fertig gestellt und die letzten Schreiner-, Lackier- und Malerarbeiten finden statt.

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